Herzlich Willkommen

Texte Jodlermesse 'Bhüet euch!'

TEXTE: JULES WALTHERT
MUSIK: MARIE-THERES VON GUNTEN-WALTHERT

Bsinnig

Solo: Es Läbe ohni Hoffnig isch voll vo trüebe Stunde;
s’wird sinnlos ume gloufe und kei Uswäg gfunde.
Di Geischt zeigt üs im Läbe, Gott, de richtig Wäg,
mir bättlid nid vergäbe: Mach üs wieder zwäg!
Chor: Gott, schänk Di Geischt und Dis Verbarme üs, wo zu Dir Vertraue hend.

Solo: Wenn’s stürmt vo allne Syte tuet’s im Härz rumore,
goht üs im Ghetz und Stryte alle Muet verlore,
suecht jedes i sich innne zu Dir neu de Droht,
cha Schwärs dank Dir bezwinge, treue Schöpfergott.
Chor: Gott, schänk Di Geischt und Dis Verbarme üs, wo zu Dir Vertraue hend.

Solo: Es felsefeschts Vertrouwe zieht üs Dir entgäge,
wönd s’’Hus uf Felse boue, nur das bringt üs Säge.
J Freude und i Sorge, wenn’s üsz’Härze goht,
sind mir i Dir geborge, treue Schöpfergott.
Chor: Gott, schänk Di Geischt und Dis Verbarme üs, wo zu Dir Vertraue hend.

Lob

Halleluja, Lob, Glanz und Ehr,
ghört üsem Schöpfer uf ewig.
Halleluja,Land, Bärge, Meer,
stammid vom Dir, Härzenskönig.
Halleluja, halleluja, halleluja, halleluuuja!

Halleluja, lönd Harfe, Horn,
Pauke und Orgele klinge.
Halleluja, all Instrumänt,
alles wo schnuufet, söll singe.
Halleluja, halleluja, halleluja, halleluuuja!

Bittantwort

 ...mmm... Gott gib üs Muet und Chraft, Not und Un-glück z'wän-de. ...

Heilig

S’git keini Wort, wo Dich gnueg ehrit,
s’git keini Auge, wo Dich gsähnd,
s’git keini Ohre,wo Dich ghörit,
Du, ohni Aafang, ohni Änd. Du, ohni Aafang, ohni Änd.

Jodel: Heilig bisch Du grosse Gott, heilig, heilig, heilig. Heilig bisch Du grosse Gott! Heilig bisch Du grosse Gott!

S’git keini Händ, wo Dich chönd gryffe,
s’git keini Bilder als Verglych,
s’git kei Verstand, um Dich z’begryffe,
nur üses Härz erahnet Dich. Nur üses Härz erahnet Dich

Jodel: Heilig bisch Du grosse Gott, heilig, heilig, heilig. Heilig bisch Du grosse Gott! Heilig bisch Du grosse Gott!

Gheimnis vom Glaube

Dini Liebi wemmer fyre, Dini Hoffnig übernäh:
Gott de Vater wird üs allne Teil am ewige Läbe gäh!
Gott de Vater wird üs allne Teil am ewige Läbe gäh

Gmeinschaft

Wie’s Samechorn ganz langsam vergoht
und neu als Pflanze uferstoht,
wo wieder Brot für alli git;
so teilsch Du üs Dis Läbe mit.
Wo wieder Brot für alli git;
so teilsch Du üs Dis Läbe mit.

Dert wo e schöni Gmeinschaft isch
bim Schaffe, Fyre und am Tisch,
nimmsch Du üs alli a de Hand,
begleitisch üs is globti Land.
Nimmsch Du üs alli a de Hand,
begleitisch üs is globti Land.

Drum teilit mir jetz Brot und Wy,
es wird es sichers Zeiche sy:
Nänd mir enand i Liebi a,
so blybsch au Du üs immer nah.
Nänd mir enand i Liebi a,
so blybsch au Du üs immer nah

Bhüet euch Gott!

Bhüet-ech Gott uf allne üchne Wääge,
bhüet-ech Gott uf Wasser, Bärge, Schnee,
bhüet-ech Gott i Sunneschyn und Rääge,
bhüet-ech bis zum nächschte Wiederseh.
Bhüet-ech Gott bis mir am Läbesänd
üs ganz findit, fescht i Gottes Händ

I Gottes Hand

Gott, Du bisch gross d’Wält lyt i Dyn-ne Händ.
D’Lie-bi vo Dir isch gross und ohni Änd.
Bisch töif i je-dem Wäse inn,
gisch jedem Läbe si-ne Sinn.
Mir jub-lit Dir und ma-chit Kom-pli-mänt.

Du bisch bi üs zu jedre Läbes-stund.
Mir ghörit Dich, wenn s’fynschte Lüftli chunnt.
Blyb üs zur Syte jederzyt
uf üsem Wäg, öb churz oder wyt.
Mir jublit Dir us töif-schtem
Härzensgrund


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